Wenn Ihr Pelletofen oder wasserführender Pelletofen von Ecoforest eine Abweichung seiner Betriebsparameter erkennt, aktiviert er sein elektronisches Sicherheitsprotokoll und unterbricht die Verbrennung. Auf dem Display oder Bedienfeld erscheint eine Warnmeldung oder ein Fehlercode (von den häufigen Alarmen A001, A003, A004 oder A099 bis zu spezifischen Codes der Reihe A000–A123).
In diesem technischen Leitfaden des offiziellen Kundendienstes erläutern wir Ihnen ausführlich die Bedeutung der Fehlercodes der Ecoforest-Elektronik, ihre wahrscheinlichen Ursachen und wie Sie Ihren Pelletofen Schritt für Schritt zurücksetzen oder entsperren.
📌 Kurzüberblick: Wie lässt sich ein Ecoforest-Ofen zurücksetzen oder entsperren?
Bei jeder Alarmmeldung auf dem Bildschirm stoppt die Ofenelektronik sofort die Brennstoffzufuhr über den Getriebemotor der Förderschnecke und lässt den Rauchgasventilator einige Minuten lang mit maximaler Leistung laufen, um die Brennkammer abzukühlen und Restgase abzuführen.
Schritt für Schritt zum manuellen Zurücksetzen:
- Abschalt- und Abkühlphase abwarten: Ziehen Sie während des sicherheitsbedingten Abschaltvorgangs nicht den Netzstecker des Ofens. Warten Sie, bis der Ventilator die Rauchgase vollständig abgeführt hat.
- Fehlerursache feststellen und beheben: Sehen Sie vor dem erneuten Einschalten des Geräts in der ausführlichen Tabelle weiter unten nach. Wenn Sie den Ofen zurücksetzen, ohne die Ursache zu beheben – etwa einen mit Asche gefüllten Brennertopf oder einen leeren Pelletbehälter –, wird der Alarm sofort erneut ausgelöst.
- Ausschalt-/Reset-Taste drücken: Halten Sie am Bedienfeld des Ofens oder über die Fernverwaltungsplattform ecoSMART easynet die Ein-/Ausschalttaste (
OFFoderON/OFF) 3 bis 5 Sekunden lang gedrückt. Der Fehlercode verschwindet vom Bildschirm und das Gerät wechselt in den Ruhezustand (OFF oder Warten). - Zusätzliche Unterbrechung der Stromversorgung (wenn das Bedienfeld blockiert ist): Wenn das Display nach Behebung des Fehlers nicht reagiert, schalten Sie den i/o-Schalter an der Rückseite des Ofens aus, ziehen Sie den Netzstecker, warten Sie 30 Sekunden und stellen Sie die Stromversorgung wieder her.
⚠️ Wichtiger Sicherheitshinweis: Versuchen Sie niemals erneut, den Ofen zu zünden, wenn der gusseiserne Brennertopf mit unverbrannten Pellets gefüllt ist. Öffnen Sie vor dem Neustart die Glastür, entfernen Sie die unverbrannte Biomasse undreinigen Sie den gusseisernen Brennertopf, damit die Verbrennungsluft ungehindert einströmen kann.
📋 Vollständige Tabelle der Ecoforest-Fehlercodes und -Alarme (A000 bis A123)
Nachfolgend finden Sie die vollständige Liste der Meldungen für Warmluftöfen (wie Vigo III, Mónaco oder Córdoba Glass), kanalisierbare Öfen (wie Bolonia oder Dubai), wasserführende Öfen (Baureihe Hidrocopper) und Pelletkessel (Baureihen Vap und Cantina):
| Code | Beschreibung des Alarms | Hauptursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|---|
| A000 | Trennung vom Stromnetz bei aktivem Alarm | Netzkabel wurde vor dem Löschen des bestehenden Fehlers getrennt | Das Gerät zum Löschen von Fehlern NICHT vom Stromnetz trennen; verwenden Sie die Tastatur oder das Bedienfeld. |
| A001 | Unterdruck am Lufteinlass zu gering | Unzureichender Zug durch Verschmutzung oder Undichtigkeit | 1. Ofen und Brennertopf reinigen. 2. Prüfen, ob die Tür oder der Aschekasten offen ist. 3. Das Rauchgasrohr von Ruß befreien. |
| A002 | Unterdruck am Lufteinlass zu hoch | Übermäßiger Zug oder unausgeglichener natürlicher Zug | Konfiguration des Rauchgasventilators überprüfen und den übermäßigen Zug der Anlage regulieren. |
| A003 | Rauchgastemperatur unter Mindestwert | Flamme erloschen oder Brennstoff fehlt | 1. Prüfen, ob der Pelletbehälter leer ist. 2. Brennstoff nachfüllen und den Alarm zurücksetzen. |
| A004 | Rauchgastemperatur über Höchstwert | Überhitzung der Verbrennungsgase | 1. Der Ofen hat die zulässige Betriebstemperatur überschritten. 2. Wärmetauscher gründlich reinigen. 3. Leistungsstufe reduzieren. |
| A005 | NTC-Temperatur unter Mindestwert | Wasser-/NTC-Fühler misst unterhalb des zulässigen Bereichs | 1. Kesselanlage falsch dimensioniert. 2. Gerät arbeitet auf niedriger Leistungsstufe. 3. NTC-Fühler nicht angeschlossen oder defekt. |
| A006 | NTC-Temperatur über Höchstwert oder erhöht | Übertemperatur im Hydraulikkreislauf oder bei der Konvektion | 1. Heizkreislauf entlüften. 2. Abführung der erzeugten Wärme verbessern. 3. NTC-Fühler auf Kurzschluss prüfen. |
| A007 | Wasserdruck unter Mindestwert | Unzureichender Wasserdruck (< 0,8 bar) | 1. Kreislauf befüllen, bis ein Druck zwischen 1,2 und 1,5 bar erreicht ist. 2. Prüfen, ob der Wasserdruckschalter nicht angeschlossen oder defekt ist. |
| A008 | Wasserdruck über Höchstwert | Überdruck im Hydraulikkreislauf (> 2,5 bar) | 1. Betriebsdruck durch Entlüften der Heizkörper auf 1,2–1,5 bar senken. 2. Ein größeres Ausdehnungsgefäß installieren. 3. Eingeschlossene Luft aus der Anlage ablassen. |
| A009 | Raumtemperatur unter Mindestwert | Fühler misst Werte unterhalb des Betriebsbereichs | 1. Raumtemperatur ist zu niedrig. 2. Raumfühler deaktivieren oder Sollwerte anpassen. 3. Betriebstemperatur senken. |
| A010 | Raumtemperatur über Höchstwert | Fühler erkennt überhöhte Raumtemperatur | 1. Raum ist überheizt. 2. Raumfühler vorübergehend deaktivieren. 3. Gewählte Betriebstemperatur erhöhen. |
| A011 | CPU-Temperatur unter Mindestwert | Hauptelektronikplatine unterhalb des Temperaturgrenzwerts | Aufstellort des Ofens prüfen und die Elektronik vor extremen Minustemperaturen schützen. |
| A012 | CPU-Temperatur über Höchstwert | Überhitzung der zentralen Elektronikplatine | 1. Angesammelten Schmutz im hinteren Gehäusebereich entfernen. 2. Prüfen, ob der Warmluftventilator verschmutzt oder defekt ist. 3. Montage des Rauchgasrohrs korrigieren. |
| A013 | Motorstrom unter Mindestwert | Zu geringe Stromaufnahme der Ventilatoren oder Motoren | Steckverbindungen und Verkabelung der Motoren überprüfen. |
| A014 | Motorstrom über Höchstwert | Überlastung oder mechanische Blockade | Motoren (Förderschnecke oder Rauchgasventilator) auf Kurzschlüsse oder mechanisches Festklemmen prüfen. |
| A015 | Unterdruck am Lufteinlass viel zu gering | Für einen sicheren Betrieb erforderlicher Mindestzug nicht erreicht | 1. Gerät vollständig warten und reinigen. 2. Tür, Aschekasten und Reinigungsöffnung dicht verschließen. |
| A016 | Warnung bei maximaler Rauchgastemperatur | Vorwarnung vor hoher Temperatur im Rauchgassammler | Das System aktiviert das Sicherheitsprotokoll und reduziert zur Selbstregulierung automatisch die Pelletzufuhr. |
| A017 | Warnung bei maximaler NTC-Temperatur | Warnung vor übermäßiger Wärme bei der Konvektion oder im Vorlauf | Die Steuerung reduziert die Brennstoffzufuhr wegen überhöhter Temperatur in der Konvektionskammer oder im Wasservorlauf. |
| A018 | Rauchgasventilator bei 100 % ohne ausreichenden dauerhaften Unterdruck | Der Rauchgasventilator läuft mit Höchstleistung, erzeugt aber keinen ausreichenden Unterdruck | 1. Rußablagerungen im Ofen oder Kessel. 2. Umfassende vorbeugende Wartung durchführen. |
| A019 | Rauchgasventilator bei 100 % | Ventilator läuft dauerhaft an seiner Leistungsgrenze | Rauchgaswege reinigen und Schornsteinzug überprüfen. |
| A020 | Fühlerfehler | Temperatursensoren liefern widersprüchliche Messwerte | Anschlüsse auf der Platine prüfen; möglicherweise wurden die Sensoren vertauscht. |
| A021 | Außenfühlertemperatur unter Mindestwert | Außentemperatur unter -25 °C | Zustand des Außenfühlers und Messwerte außerhalb des Erfassungsbereichs prüfen. |
| A022 | Außenfühlertemperatur über Höchstwert | Außentemperatur über 55 °C | Prüfen, ob der Außenfühler direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder defekt ist. |
| A023 | Rücklauffühlertemperatur unter Mindestwert | Ungewöhnlicher Messwert an der Wasserrücklaufleitung | 1. NTC-Fühler nicht angeschlossen oder beschädigt. 2. Peripheriemodul prüfen und MODBUS-Kabel auf Wackelkontakt kontrollieren. |
| A024 | Rücklauffühlertemperatur über Höchstwert | Vertauschte Fühler oder Überhitzung im Rücklauf | 1. Rücklauf-NTC mit Vorlauf-NTC vertauscht. 2. Kurzschluss am Fühler. 3. Hydraulikkreislauf und MODBUS-Kabel überprüfen. |
| A025 | Fühler 1 unter Mindesttemperatur (Warmwasserspeicher) | Niedriger Messwert im Warmwasserspeicher | 1. Anlage oder Leistung falsch dimensioniert. 2. NTC nicht angeschlossen oder in der Tauchhülse falsch positioniert. |
| A026 | Fühler 1 über Höchsttemperatur (Warmwasserspeicher) | Übermäßige Wärme im Warmwasserspeicher | 1. Eingeschlossene Luft aus dem Kreislauf ablassen. 2. Unzureichende Wärmeabfuhr beheben oder Kurzschluss am NTC prüfen. |
| A027 | Fühler 2 unter Mindesttemperatur (Warmwasserspeicher) | Niedriger Messwert am zweiten Warmwasserfühler | Position des NTC-Fühlers in der Tauchhülse und Anschlüsse prüfen. |
| A028 | Fühler 2 über Höchsttemperatur (Warmwasserspeicher) | Übertemperatur am zweiten Warmwasserfühler | Hydraulikkreislauf entlüften und Fühler auf Kurzschluss prüfen. |
| A029 | Fühler 1 unter Mindesttemperatur (Pufferspeicher) | Niedriger Messwert im Pufferspeicher | Dimensionierung des Geräts und Sitz des NTC-Fühlers in der Tauchhülse prüfen. |
| A030 | Fühler 1 über Höchsttemperatur (Pufferspeicher) | Übermäßige Wärme im Pufferspeicher | Wärmeabfuhr des Kreislaufs prüfen und sicherstellen, dass er entlüftet ist. |
| A031 | Fühler 2 unter Mindesttemperatur (Pufferspeicher) | Niedriger Messwert am zweiten Pufferspeicherfühler | Prüfen, ob der NTC-Fühler in der Tauchhülse des Speichers richtig anliegt. |
| A032 | Fühler 2 über Höchsttemperatur (Pufferspeicher) | Übertemperatur am zweiten Pufferspeicherfühler | Wärmeabfuhr, Entlüftung des Wasserkreislaufs und Zustand des NTC prüfen. |
| A033 | Brennertopf während der Reinigungsphase geöffnet | Der bewegliche Brennertopfboden schließt nicht richtig | 1. Prüfen, ob der Brennertopfboden blockiert ist. 2. Verschmutzten Sensor reinigen oder Motor und Steckverbindung prüfen. |
| A034 | Brennertopf während des Hardwaretests geöffnet | Der Selbsttest erkennt einen geöffneten Brennertopfboden | 1. Brennertopfboden richtig ausrichten oder schließen. 2. Sensoren, Verkabelung und lose Steckverbindungen prüfen. |
| A035 | Brennertopf während des Betriebs geöffnet | Brennertopfboden hat sich im Betrieb geöffnet oder wurde getrennt | Auf mögliche Blockade durch Schlacke oder Defekt des Endschalters prüfen. |
| A036 | Aschekasten während des Hardwaretests geöffnet | Sensor erkennt den Aschekasten beim Selbsttest nicht | 1. Vollen Aschekasten entleeren. 2. Öffnungssensor und Verkabelung überprüfen. |
| A037 | Aschekasten während des Betriebs geöffnet | Aschekasten sitzt während der Verbrennung nicht richtig oder ist voll | 1. Prüfen, ob der Aschekasten geschlossen ist. 2. Wartung durchführen und Mikroschalter prüfen. |
| A038 | Aschekasten während des Abschaltens geöffnet | Während des Abschaltvorgangs wurde eine Öffnung erkannt | Aschekasten richtig einsetzen und Sensoranschluss überprüfen. |
| A039 | Fehler bei der Brennertopfreinigung | Öffnen und Schließen des Brennertopfs nach 3 Versuchen fehlgeschlagen | 1. Verschluss der Türen und des Aschekastendeckels prüfen. 2. Mechanische Blockaden am Brennertopfboden beseitigen. 3. Motor und Verkabelung überprüfen. |
| A040 / A045 | MODBUS-RS485-Kommunikationsfehler | Signalverbindung zwischen Haupt-CPU und Peripheriemodul unterbrochen | 1. Prüfen, ob das Verbindungskabel richtig eingesteckt ist. 2. Bei beschädigtem Kabel den technischen Kundendienst mit dem Austausch beauftragen. |
| A041 | Peripheriemodul für Zone 2 | Kommunikationsfehler im Modul für Zone 2 | MODBUS-Verkabelung und Stromversorgung der Zusatzplatine prüfen. |
| A042 | Peripheriemodul für Zone 3 | Kommunikationsfehler im Modul für Zone 3 | Physische Datenverbindungen zu Zone 3 überprüfen. |
| A051 | Pellets fehlen im pneumatischen Silo | Biomasse fehlt im Pellet-Ansaugsystem | 1. Pelletvorrat im externen Silo prüfen. 2. Prüfen, ob der Deckel des pneumatischen Silos offen geblieben ist oder die Leitung verstopft ist. |
| A052 / A053 | Sensor im Pelletbehälter 1 erkennt keine Pellets | Der Sensor im Behälter erkennt keinen Brennstoff | 1. Pelletbehälter befüllen. 2. Förderschnecke von Blockaden befreien oder Sensor neu kalibrieren. |
| A054 | Silosteuerung mit 3 Sensoren | Fehler bei der Erfassung durch mehrere Silosensoren | 1. Pellets nachfüllen. 2. Prüfen, welcher der drei Sensoren defekt oder verschmutzt ist. |
| A055 | Brennertopfreinigung | Informative Statusmeldung zum Selbstreinigungszyklus | Normaler Vorgang: Der Ofen führt die programmierte Selbstreinigung des Brenners durch oder wartet auf eine Wärmeanforderung. |
| A099 | Pelletmangel / Zündfehler | Rauchgastemperatur von 80 °C wird nicht erreicht | 1. Pelletbehälter mit hochwertigen Pellets befüllen. 2. Prüfen, ob der Getriebemotor der Förderschnecke stillsteht. 3. Prüfen und gegebenenfalls den ausgelösten Sicherheitsthermostat zurücksetzen. |
| A101 a A103 | Vorlauftemperatur über Höchstwert (Zonen 1 bis 3) | Überhitzung des Wassers in der betreffenden Zone | 1. Angesammelte Luft aus dem Kreislauf ablassen. 2. Wärmeabfuhr erhöhen oder NTC-Fühler überprüfen. |
| A104 a A106 | Vorlauftemperatur unter Mindestwert (Zonen 1 bis 3) | Wassertemperatur in der Zone zu niedrig | 1. Anlage falsch dimensioniert oder Wärmebedarf zu hoch. 2. NTC-Fühler nicht angeschlossen oder beschädigt. |
| A107 a A109 | Raumtemperatur über Höchstwert (Zonen 1 bis 3) | Der Raum hat eine sehr hohe Temperatur erreicht | Zonenfühler vorübergehend deaktivieren oder Temperatursollwert anpassen. |
| A110 a A112 | Raumtemperatur unter Mindestwert (Zonen 1 bis 3) | Die Raumtemperatur liegt unter dem unteren Sollwert | Komfortparameter anpassen oder Funktion des Zonenfühlers prüfen. |
| A120 | MODBUS-Kommunikationsfehler (Zone 1) | Datenverbindung zwischen CPU und Zone 1 unterbrochen | RS485-Verbindungskabel auf Schäden prüfen oder den technischen Kundendienst mit der Überprüfung beauftragen. |
| A121 a A123 | THT1 / THT2 / THT3 kommuniziert nicht | Keine Kommunikation mit dem THT-Zonenthermostat | 1. Zonenkonfiguration im Menü überprüfen. 2. Anschlussklemmen des THT-Thermostats überprüfen. |
🔍 Schrittweise Diagnose der häufigsten Fehlercodes
1. Fehler A099 / A003 / A001 (Zündfehler und unzureichender Luftzug)
Die Meldungen A099 und A003 zeigen an, dass der Rauchgasfühler innerhalb der für die Zündphase programmierten Zeit die Mindesttemperatur zur Bestätigung einer Flamme (üblicherweise 80 °C) nicht erreicht hat. Die Meldung A001 weist dagegen auf einen unzureichenden Luftunterdruck hin.
- Hauptursachen:
- Die Öffnungen des perforierten gusseisernen Brennertopfs sind durch glasartige Rückstände (Klinker) verstopft, die bei der Verwendung von Brennstoffen mit hohem Aschegehalt entstehen.
- Der Pelletbehälter ist leer oder die Biomasse hat aufgrund unsachgemäßer Lagerung Feuchtigkeit aufgenommen.
- Die Heizpatrone bzw. Glühkerze ist verschlissen und erzeugt nicht mehr genügend Wärme, um die Pellets zu entzünden.
- Praktische Lösung: Trennen Sie den Ofen vom Stromnetz und reinigen Sie den Brennertopf gründlich. Stellen Sie sicher, dass der Brennertopf richtig in seiner Aufnahme sitzt, damit der erzwungene Luftstrom auf die Spitze des Zündheizelements trifft.
2. Fehler A015 / A018 (Schwerwiegender Fehler bei Unterdruck und Rauchgasabführung)
Die Ecoforest-Elektronik verfügt über einen hochpräzisen Differenzdrucksensor, der überprüft, ob in der Brennkammer jederzeit ein Unterdruck (Sicherheitsvakuum) herrscht.
- Hauptursachen:
- Die Brennraumtür, der Deckel des Aschekastens oder der Deckel des Pelletbehälters schließen nicht dicht.
- Die Glasfaserdichtungen (Dichtschnüre) sind verschlissen.
- Im Rauchgassammler, an den inneren Leitblechen des Wärmetauschers oder im äußeren Schornsteinabschnitt hat sich Ruß angesammelt.
- Praktische Lösung: Prüfen Sie, ob die Türverschlüsse richtig eingestellt sind, und entfernen Sie die Asche aus den hinteren Reinigungsöffnungen. Wenn die Meldung nach dem Freimachen des Rauchgaswegs weiterhin erscheint, sollten Sie den offiziellen technischen Kundendienst verständigen, damit dieser den Unterdruck mit einem Manometer misst.
3. Sicherheitsthermostat mit manueller Rückstellung (Übertemperaturschutz)
Wenn das Ofengehäuse wegen unzureichender Wärmeabfuhr oder anhaltenden Betriebs bei maximaler Leistung ohne ausreichende Belüftung die Sicherheitsgrenztemperatur (90–95 °C) überschreitet, löst der elektromechanische Sicherheitsthermostat aus.
- So setzen Sie ihn zurück:
- Schalten Sie den Ofen aus, ziehen Sie den Netzstecker und warten Sie, bis das Metallgehäuse vollständig abgekühlt ist.
- Suchen Sie an der Geräterückseite die schwarze Kunststoff-Schutzkappe, die den rückstellbaren Thermostat abdeckt.
- Schrauben Sie die Kappe ab und drücken Sie den mittleren Knopf fest hinein, bis ein mechanisches „Klicken“ zu hören ist.
- Schrauben Sie die Schutzkappe wieder auf, schließen Sie das Netzkabel an und setzen Sie das Gerät über das Bedienfeld zurück.
🛠 Vorbeugende Wartung zur Vermeidung von Alarmabschaltungen
Die große Mehrheit der Fehlercodes bei Ecoforest-Pelletöfen und wasserführenden Pelletöfen lässt sich durch regelmäßige Wartung vermeiden:
- Reinigung des gusseisernen Brenners: Saugen Sie vor jedem Zünden die Asche aus dem Brennertopf.
- Verwendung von ENplus-A1-zertifizierten Pellets: Zertifizierte Biomasse verhindert die Ansammlung von Schlacke im Brennertopf und beugt Blockaden der Förderschnecke vor.
- Wöchentliche Reinigung der Reinigungsöffnungen: Entfernen Sie Flugasche hinter den Leitblechen und aus dem Aschekasten.
- Jährliche technische Inspektion: Vereinbaren Sie nach jeder Heizperiode eine Inspektion durch einen autorisierten Ecoforest-Techniker, um die Dichtungen zu prüfen, den Unterdruck zu messen und die mechanischen Komponenten des Getriebemotors zu kontrollieren.
📞 Wann sollten Sie den offiziellen technischen Kundendienst von Ecoforest kontaktieren?
Wenn der Fehlercode nach Durchführung der beschriebenen Maßnahmen und dem Zurücksetzen des Bedienfelds erneut erscheint – insbesondere bei MODBUS-Kommunikationsfehlern A040/A045, Motorfehlern A013/A014 oder widersprüchlichen Messwerten von NTC-Fühlern A020/A023 –, versuchen Sie nicht, die Elektronikplatine zu verändern oder interne mechanische Komponenten auszubauen. Füllen Sie das Kontaktformular aus.








